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HoW-Szenarien: Operation “Market Garden” - Niederlande 1944
(>) Dieses Szenario behandelt die legendäre Operation um die Brücken im Waal-Maas-Niederrhein-Gebiet, wie sie im Rahmen der Umgehungsbewegung des deutschen Westwall-Bollwerks von den Alliierten im Herbst des Jahres 1944 durchgeführt wurde. Während die Teiloperation “Garden”, der Vorstoß von britischen Gardepanzer-Verbänden durch einen von Luftlandetruppen freigekämpften Korridor bis an den Rhein heran, größtenteils ein Erfolg war, misslang die Teiloperation “Market”, die Besetzung aller auf dem Weg liegenden Brücken, in weitesten Teilen. Bereits die Brücken über den Wilhelmina-Kanal konnten nur bei Son gesichert werden - bei Best sprengten deutsche Verbände das Bauwerk. Der so auf ein Nadelöhr als Überquerstelle gezwungene Vormarsch der britischen Bodentruppen stieß auf weiteren Widerstand vereinzelter deutscher Verbände und konnte damit auch keine Vorteile aus dem Besetzen der Brücken bei Grave und Nimwegen ziehen. Die Luftlandeoperationen der Amerikaner waren in diesen Landezonen weitgehend verustfrei abgelaufen - die in der Folge aus dem Grenzgebiet, dem düsteren Reichsforst, von deutschen Infanterieeinheiten vorgetragenen Angriffe sollten jedoch starke Verluste mit sich ziehen und viele Einheiten länger als gedacht binden. Die Luftlandeoperationen der Briten und später der Polen, die als “Feuerwehr” zur Hilfe kommen sollten, wurden zu einem Desaster. Sie spangen bei Oosterbeek nahe Arnheim mitten in den Erholungsräumen deutscher Eliteverbände ab. Diese Divisionen waren nicht annähernd auf Sollstand und die Fahrzeuge sollten eigentlich zur Überholung ins Reich zurückgebracht werden, so dass die Alliierten zunächst in Teilen bis zur Brücke von Arnheim vordringen konnten. Fatalerweise gelang es Maschinen der Luftwaffe jedoch konsequent, die Gleiter mit dem schweren Kampfmaterial ausgerechnet für diese alliierten Verbände abzuschießen, während in den darauffolgenden Tagen schlechtes Wetter Versorgungsflüge nahezu unterband. Das wenige gelieferte Material ging zudem großteils in bereits wieder von deutschen Einheiten besetztem Gebiet nieder. Die britischen Luftlandeeinheiten wurden durch Gegenstöße in zwei Gruppen zerteilt - und besonders für jene am Nordende der Brücke wurde die Situation schon bald fatal. Frisch nachgeführte, im Reich kurzfristig bereitgestellte, schwere Panzerverbände nahmen die Briten in Arnheim unter Beschuss, während deutsche Panzereinheiten südlich der Brücke von dort aus Druck machten und gleichzeitig die südlich des Rheins gelandeten Polen von der Brücke fernhielten. Die ersten Versuche, diesen Verband über die Brücke zu bringen und mit den nordwärts herandrängenden Panzern zu vereinigen gerieten zum Desaster und vernichteten eine komplette Aufklärungseinheit - berühmt durch die Darstellung dieser Szene im Film “A Bridge Too Far” (Die Brücke von Arnheim) mit Sean Connery. Schließlich jedoch mussten die Alliierten in Oosterbeek mit Hilfe der Polen südlich über den Fluss evakuieren, während die Männer in Arnheim kapitulierten. Die Schlacht um Arnheim gilt als letzter großer Sieg der Deutschen an der Westfront. Berücksichtigt wird hier alles historische Material, welches im Zeitraum zwischen dem 16. September (vorbereitende Bombardierungen, am 17. der Beginn der Luftlandungen) und dem 26. September 1944 (Abschluss der Evakuierung der Briten aus dem Kessel bei Arnheim) zum Einsatz kam. Die erlaubten Kartenanzahlen richten sich dabei nach der der Gesamtzahl der über diesen Zeitraum hinweg eingesetzten Einheiten. Schiffe kommen hier naheliegenderweise nicht zum Einsatz.
(>) Konwacht, SysOp GNN
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