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Achse - Deutsches Reich / Japan / Italien / Finnland -> Control-/Großkampfschiff-Deck

Basisausbauten

Bombercockpit
Bombenlager
Bombenproduktion
Kriegswirtschaft
Radarstation
Flughafen
Fließbandproduktion
Ausgebrannter Hangar
Ölfeld
Wirtschaftsprojekt
Sabotage
Bombe
Splitterbombe
Hafen
Bunkerknacker
Flakbatterie
Splitterschutzwall
Kleiner Hafen
Kleiner Flughafen
Neues Visier

= 20 Stück

Landausbauten

MG-Produktion
Flugfeld
Transportflugplatz
Raffinerie
Stacheldrahtsperre
Minenfeld
Bombenwart

= 7 Stück

Einheiten

Opel Blitz (D)
Fiat (I)
50-mm Mörser Typ 89 (J)
70-mm Typ 92 (J)
Soldat Fallschirmjäger Beretta 38 (I)

Andrea Doria (I)
Vittorio Veneto (I)
Kongo (J)
Fuso (J)
Scharnhorst (D)
Bismarck (D)

Hawker Hurricane MkI (FIN)
Me110E (D)
Fw187 (D)
Me 109F-4/Trop (D)
Fw 190 A-1 (D)
Ju87R (D)
Ju87B-2 (D)
Helen (J)
Blohm und Voss BV138 (D)
Arado Ar196 A-3 (D)

= 21 Stück

Aktionskarten

Aufmunitionieren
Abschuß

= 2 Stück

Karten: 50   TW: 107   Fahnen: 30

Länder: Ägypten und Bretagne

Unschwer zu erkennen handelt es sich hierbei um ein Highlanderdeck unter Verwendung aller möglichen Achsenstreitkräfte. Dieses Deck belegte auf der Highlander-Meisterschaft 2007 in Düsseldorf den ersten Platz. Lassen wir GeZi-General, den Konstrukteur, mal zu Wort kommen:

Als erstes bei diesem Deck stand die Länderwahl. Mein Ziel war es, ein Deck um das meiner Meinung nach stärkste Ausschlußland herum aufzubauen: die Bretagne. Die Möglichkeit, alle 3 Teilstreitkräfte eines Gegners mehr oder weniger aus einem 8-Siegpunkteland heraushalten zu können erschien mir deutlich mehr Potential zu besitzen als den Kaukasus oder eines der Meere zu spielen. 2 Siegpunkte mehr, außerdem würde es auch die gegnerische Luftwaffe hier schwer haben, mir Paroli zu bieten. Sollte es mir gelingen, entweder früh ein 7-Punkteland zu erobern, oder mich im Hauptland des Gegners hinreichend festzusetzen, dann müßte der Kampf zwangsläufig in die Bretagne getragen werden, wo spätestens dann in der Luft die Entscheidung zu meinen Gunsten fallen sollte. Als Zweitland entschied ich mich für Ägypten (Begründung folgt).

Um mit der Bretagne spielen zu können, kommen fast nur Seedecks in Frage. Allenfalls Ally Inf / Inf-Panzer-Decks sind noch bedingt spielbar. Die zentrale Entscheidung, ob Achse oder Allies, habe ich anhand der Luftwaffe – zu Gunsten der Achsenseite - gefällt. Ich wollte ein konsequent Bretagne-taugliches Deck spielen, was zur Folge hatte, dass Highend-Einheiten in der Luft ziemlich Mangelware bleiben dürften. D.h über kurz oder lang wäre ich unterlegen, wenn ich nicht schnell genug 7 Siegpunkte haben sollte und mich dann in die Bretagne zurückziehen könnte. Vor allem vor 4-motorigen Boeings hatte ich hier dezenten Respekt. Im Bereich bis 1941 ist die Achse stärker (Me 109 Trop '41 <-> Kittyhawk '42), außerdem gibts mit der Fw190 A-1 noch einen schönen 6/6-Flieger. Etwas vergleichbares fehlt auf Ally-Seite völlig. Letzter kleiner Pluspunkt für die Achsenseite war die Arado, für die es ebenfalls kein wirkliches Pendant auf Allyseite gibt. Die Helen war meine einzige Einheit im gesamten Deck, die nicht in die Bretagne durfte. Sie sollte mir aber auch eher als schneller Blocker in der AMZ sowie als LKW-und Frachterjäger dienen, denn als Basisbomber.

Eine weitere, für meinen Deckbau entscheidende Frage war die Aggressivität des Decks. Der Versuch, bedingungslos mit LA zu rushen und TW zu bolzen war mir zu riskant, da durch die Regelung des BA-Raussuchens eine Sabotage auf der Hand des Gegners durchaus möglich war. Stattdessen habe ich einen „Rush mit angezogener Handbremse“ versucht, der dafür aber auch sämtliches Rushen des Gegners unterbinden soll. Entsprechend sind meine Landeinheiten gewählt (entweder selber TW erzeugen, oder schnelle Siegfahnen / LKW-Jäger). Folgerichtig hatte ich nur einen mittelgroßen Anteil an LA's im Deck, um bei Gelegenheit einen spielen und notfalls auch gegen eine Sabotage durchbringen zu können. Damit wollte ich einen Schlachter um zumindest eine Runde beschleunigen können. Selber wollte ich konsequent mit der Sabotage spielen, um nicht meinerseits in einem LA-Spam unterzugehen oder zumindest TW-mäßig ins Hintertreffen zu geraten. Allerdings habe ich mir als Startbasis immer die Kriegswirtschaft gewählt, mit der ich bei Bedarf in Runde 2 die Sabotage ins Spiel suchen konnte, sofern ich diese nicht regulär gezogen haben sollte. Andernfalls wollte ich mir mit der Kriegswirtschaft zum passenden Zeitpunkt einen sinnvollen Beschleuniger ins Spiel bringen (vorrangig Bombenproduktion oder Bombercockpit). Die Entscheidung für die Sabotage war auch der ausschlaggebende Punkt, das Deck auf genau 50 Karten zu halten. Durch die begrenzte Anzahl an Beschleunigern im Highlandern musste ich – gesetzt den Fall ich ziehe die Sabo nicht normal – darauf hoffen, ganz „regulär“ einen zu ziehen. Zudem wollte ich die Chancen erhöhen, zumindest eine meiner frühen Schlüsseleinheiten zu ziehen (Landeinheiten mit Ausnahme des Fallis, außerdem ein Flieger mit Bodenschaden und irgendwas zur Basisverteidigung). Zu guter Letzt hatte ich Angst vor einer übereifrig geworfenen Bombe, die einen zum „ziehe eine – spiel eine“ verdammt, wenn es gerade den einzigen Beschleuniger erwischt hat. Bei einem kleinen Deck sind die Chancen einfach größer, sich von so etwas noch zu erholen.

Abschließend zur Länderwahl Ägypten. Gegen jedes Deck, was ich als schneller einschätzte/einschätzen musste als meins wollte ich zunächst Ägypten ignorieren und das Hauptland meines Gegenspielers angreifen – vor allem in ein Griechenland hätte ich alles hinein geschaufelt was laufen, schwimmen, fliegen oder sich sonstwie fortbewegen kann. Primärziel wäre Ägypten nur in 2 Fällen geworden. Erstens wenn ich es mit einem Ally-BBDeck zu tun bekommen hätte. Darauf ist meine Luftwaffe nicht ausgelegt gewesen, und unterstützt durch die entsprechenden AK's hätten sich die dicken Dinger irgendwann unweigerlich durch meine Basis gepflügt. Da wären 4TW extra wirklich hilfreich, zumal ich gegen Boeings in der Bretagne absolut sicher wäre. Und zweitens, wenn der Gegner sehr uninteressante Länder (z.B. keine Siegkombo) bzw. (Quasi-)Ausschlußländer (z.B Iwo Jima) legt.

Deckkonstrukteur: GeZi-General (Ende 2007)

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