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Deutsche Meisterschaft 2006 in Hannover: 25.11.2006 Das alljährliche Turnier zur Ermittlung eines Deutschen Meisters im HoW-Einzelkampf stand mal wieder an. Leider war das Interesse dieses Mal noch geringer als in den Jahren zuvor - die Teilnehmerzahl wäre beinahe einstellig geblieben. So fand sich diesmal nur ein verloren wirkender Haufen von gerademal um die 10 Spielern zusammen, um unter den alten Hasen des HoW die Meisterschaft auszufechten. Eventuell spielte hier mit hinein, dass dieses Mal wieder das neue Format getestet werden sollte - das Flaggenpool-Format. Dabei wurden 50 Baupunkte zur Verfügung gestellt - 1-Fahnen-Einheiten kosteten 1 Baupunkt, 2-Fahnen-Einheiten 4 Baupunkte und 3-Fahnen-Einheiten 9 Siegpunkte. Die genaueren Ausarbeitungen und Diskussionen zu dem Format finden sich in folgendem Thread im HoW-Forum: Sieger im Einzel am Samstag wurde - fast gewohnheitsmäßig, wenn nicht FraHa dereinst 2003 das erste Turnier in Hannover und Madserk unlängst die Action gewonnen hätten, der Mann aus dem “Hohen Norden”: Mephisto. So wandert der Titel nach 2004 und 2005 auch 2006 nach Kiel. Ich möchte an dieser Stelle einige Teilnehmer des Turnieres selbst zu Wort kommen lassen, die ihre Beobachtungen mitgeteilt haben: MADSERK Sodale, da sind wir wieder. Die dritte Deutsche Meisterschaft im HOW ist zu ende gegangen und wir gratulieren dem alten und neuen deutschen Meister Mephisto zur Titelverteidigung, den Bubba09s Teilnahme damit auch zum inoffiziellen ersten HOW Europameister gemacht hat. Es war ein recht verschlafendes Häuflein, dass sich da am frühen Morgen in Hannover einfand. Der eine oder andere hatte doch einen recht weiten Anreiseweg, andere hatten ihr Erscheinen erst recht kurzfristig sichern können und wieder andere litten unter den Auswirkungen wohlschmeckenden Gerstensafts und hochgeistiger Getränke am Vorabend. ^^ Dennoch haben wir es geschafft den Zeitplan der Turnierleitung einzuhalten und 5 Runden a 80 Minuten zu spielen. Noch einmal das Kompliment an die Gastronomie in Hannover, die uns dabei wie vorbildliche Gastgeber unter die Arme gegriffen haben. Das Poolformat in seiner neusten Variante hatte im Vorfeld bereits ja dem einen oder anderen Kopfzerbrechen bereitet, und mit dem massenhaften Auftreten von Basisbombern wurde allgemein gerechnet. Trotzdem machten wir uns wohlgemut ans spielen. Runde 1 Na Klasse, ich hasse es. Einige Dinge scheinen sich einfach niemals Ändern zu wollen. Kein Turnier in dem ich nicht gegen Mephisto starten müsste und nicht wenigstens das halbe Entwicklerteam vor der Nase habe. Um es kurz zu machen, ich hatte wie üblich keine Chance gegen Mephisto, wobei eine sehr gute Starthand meinerseits, voller LKWs und ausgebrannter Hangare, frühzeitig ein par der schweren Vögel in die Luft brachten. Eine Liberator oder B-29 bringen auch Mephisto zum schwitzen und mir bleibt die Befriedigung den späteren Champion in ernste Gefahr gebracht zu haben, zumal meine Schlachtschiffe noch eine ganze Weile dagegen halten können. Ansonsten wird deutlich, dass die sehr schweren Einheiten mein Deck noch wesentlich langsamer machen, als eh schon befürchtet. Auch die LKWs können daran nichts ändern. Zumal ich im gesamten Turnierverlauf nicht ein einziges mal dazu kam, mein Ölfeld zu benutzen. Runde 2 Na sag ich doch, da ist ja auch schon der Urvater aller Entwickler. Wiederum nehme ich meine Starthand mit gleich 3 LKWs begeistert zur Kenntnis. in Runde 4 startet die erste Liberator. Lucky hält dagegen und nervt mich erheblich mit einem Schwall kleiner Flieger, die sich den mächtigen Liberators und Superfestungen entgegen stellen. Irgendwann bricht die Verteidigung dann aber doch zusammen und Luckys Sperrzerstörer können auch nicht mehr entscheidend stören. Als die B-29 zum vierten mal ungehindert durchmarschiert und Luckys Basis in Stücke bommbt ergibt sich mein Gegenüber in sein Schicksaal. Runde 3 Und schon steht der nächste Entwickler Schlange um seinen Boss zu rächen. nach Ewigkeiten mal wieder ein Spielchen gegen Frank, die immer dazu neigen sehr spaßig zu werden. Zum dritten Mal bleibt das Glück meiner Starthand treu, was sich an diesem Tag auch nicht mehr ändern sollte. Trotzdem nervt Franks Deck erheblich. In 4 Runden hat er sich die Hände leergespielt und ballert den Tisch mit diversem deutsch-finnischen Vorkriegsgeraffel voll. Keine Einheut teurer als 3 oder 4 TW, da bin ich mit meinen Riesenbabys ja genau richtig. Horden von Me 110ern, Fokkers und Moranes schmeißen sich den Bombern in den Weg und lassen immer mehr Tanketten ungehindert aufrollen. Aber alles hat ein Ende, das gilt auch für die Aufmarschzone des Herren Beyer und seine Jäger (von denen der Unmensch nicht weniger als 19 Stück im Deck hatte!). Irgendwann gelang es zwei B-29 und zwei Liberators dann doch endlich sich durch die Winzlinge zu pflügen und die gegnerische Basis auf Agrarbetrieb umzustellen. Währenddessen verhindert eine AK einen gegnerischen Landgewinn und ein nachziehendes Schlachtschiff verarbeitet die Tanketten zu Altmetall. Dann ist auch sehr schnell Ende im Gelände. Runde 4 Naaaaaaaa Klasse, Kieler Nummer 2. Da nehmen Leute am Turnier teil, gegen die habe ich noch nie gespielt, aber ich muss die Achse Hannover-Kiel abreiten. Das Spiel als solches entwickelt sich zum besten Spiel seit langer, langer Zeit. Ein aufreibendes Schachspiel, bei dem den Gegnern der Angstschweiß auf der Stirn steht und jeder Fehler zum Untergang führen muss. Die Liberatorflotten und die gegnerischen Jagdverbände und Flakbatterien stehen sich mit laufenden Motoren gegenüber und kommen nicht zum Schlag, selbst zwei B-29 müssen stillhalten. Währenddessen verhindern zwei fadenscheinige Hurricane MKIID Jabos und zwei Catalinas 3x einen Sieg überlegender gegnerischer Verbände in Ägypten. Ganz vorsichtig werden die Truppen durch die überlaufenden Aufmarschzonen hin- und hergeschoben und verfolgen sich immer abwechselnd durch die diversen Länder. Am Ende kann Gezi dann aber mit seinen kleineren Landeinheiten doch die benötigten Flaggen zusammen bringen, während sich auf meiner Hand riesige Schlachtschiffe tummeln und ich dank Bombercockpit genau weiß, das Gezi sich an einer Breitseite und einer Berejev festhält. Fast hätte noch ein Unentschieden draus werden können, aber ausgerechnet in Gudalcanal muss ich sitzen. Naja, es sollte nicht sein. In der drittletzten und der vorletzten Runde dieses Spiels gewinnt Gezi den Nervenkrieg und darf mir dafür ein Bier ausgeben. ^.^ Runde 5 Dass dieses Spiel nicht gut ausgehen konnte, war mir von vornherein klar. Mit gewissen Abstrichen, spielte Necro exakt das Deck, dass ich in 90% aller Fälle auf dieser DM erwartet hatte. Basisschaden mit Helens, Bettys und 188ern. Dass meine Viermots gegen diese Seuche abstinken würden, war abzusehen. Überrascht hat mich lediglich die große Menge an He 111ern. Rundenlang schafft es Necro, mich auf 8 TW festzunageln um die B-29 zu verhindern, nachdem er gemäß eigenen Aussagen keinen Jäger im Deck hat, der die Boeing aufhalten könnte. Schließlich schaffen es tatsächlich zwei Superfortress ins Spiel, aber da liegen auf der Gegenseite schon ein dutzend Bomber in den Ländern und der AMZ. Die beiden B.29 werden verlegt, greifen an und schrotten gleich mal ein halbes Dutzed Basen, bevor ein schwarm He111er auftaucht und die Riesenbabys aus Seattle auseinandernimmt. Schmach, Schmach! ^.^ Ich weiß wann ich verloren habe, und in diesem Moment hatte ich verloren, also gabs nur noch eins zu tun - Hände heben und ergeben. Einen Sieg konnte ich noch erringen und zwar bei der Preisvergabe, wo ich mir die Hurricane MKIID aus der Afrikaedition, welche mir an diesem Tag unzählige Male die Haut gerettet hatte, als Card of Honor sichern konnte. ^.^ Konwacht (Spielbericht: Madserk) |
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