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Historische Einzelspieler-Session: Schlacht um Paris - Frankreich 1940 - 21.08.2005

An diesem Tage trafen sich im Süden Berlins die große Maus und Uwe zu einem schönen Spielchen nach den Kartenlisten des Szenarios “Frankreich 1940”, der Schlacht um Paris. Die große Maus fertigte dabei eine kurze Zusammenfassung des Spiels an, die ich nicht vorenthalten möchte. Sie mag als Beispiel für spannende historische Spiele dienen, welche durch das Zusammenspiel von Kartenlisten und den speziell für die Szenarien angefertigten Länderkarten ermöglicht werden. Die Listen für dieses Frankreich-Szenario finden sich wie auch alle anderen natürlich in der Subsektion “Szenarien”. Im Übrigen hat sich in vielen Spielen bereits gezeigt, dass dieses Szenario eines derjenigen ist, bei denen die Alliierten (also hier die Franzosen) mit die besten Chancen auf einen Sieg haben, auch wenn es in unten stehendem Spielbericht letzten Endes doch die Achse schaffen sollte ;)

Konwacht

Deutscher General: große Maus - Französischer Kommandeur: Uwe

PHASE 1: Nach einer langen Aufbauphase, was soll man auch mit fast nur einer Fahnen machen, greifen die deutschen Truppen mit Artillerie, Panzern, und einem Offizier die ARDENNEN an und können sie in der 14.Runde erobern (4:0).

PHASE 2: Leider können sich dadurch die französischen Truppen bei REIMS sammeln und es in der 17.Runde unter ihre Kontrolle bringen (4:5). Luftwaffe ist bis zu diesem Zeitpunkt nur vom Deutschen Reich gesehen worden. Die französischen Flieger sind kläglich (also die etwas schwächeren der schwächeren...) und in der Unterzahl. Die beiden Me109 D geben sich gegenseitig jeweils +2 Verteidigung..Ausspruch der deutschen Luftwaffenleitung: "Was für eine Demonstration überlegener deutscher Luftwaffentechnik."

Phase 3: Die drei Runden (14.-17.) haben die Wehrmachtstruppen nun dazu genutzt, schon mal Artillerie und ein / zwei Flakgeschütze bei PARIS in Stellung zu bringen. Schließlich braucht man durch die Eroberung der ARDENNEN nur 8 der 10 Fahnen zu bringen. Da keine Bedrohung aus der Luft drohte, fliegen die beiden Stukas mit einem Me 109 E-3 Geschwader in die SEINE-Region, um hier die paar LEH der Franzosen in die Aufmarschzone zurückzuzwingen. Jetzt beginnt jedoch das deutsche Dilemma. Vor PARIS liegen genau 7 Fahnen (+2 der Ardennen) und es will einfach nicht die 10. Fahne kommen. Gut, die starken Artillerieeinheiten und die drei Flakgeschütze lassen keinen französischen Angriff zu, aber da jetzt französische Jäger und Bomber en masse produziert werden, muss sich die deutsche Luftwaffe aus der SEINE-Region zurückziehen. Außerdem fluten unter dem Schutz der Flieger nun auch LEH in die SEINE-Region nach. Was nun ?? Flugs werden die Flakgeschütze in die Aufmarschzone zurückgezogen und eine Runde später mit 2 abgezogenen Artillerie-Einheiten (vor Paris liegen jetzt nur noch 5 Fahnen +2 Ardennenfahnen) in die Seine-Region verlegt. Dazu gesellten sich nun jeweils eine Me "D", "E-3", "E-4" und eine Ju88A. Der Genauigkeit sei angemerkt: Das eine "Flakgeschütz" war eine 8.8!! Während jetzt hier ein erbitterter Kampf mit vielen Verlusten auf beiden Seiten tobt, kommen endlich die verflixten neuen Fahnen und so fällt Paris doch noch in der 25.Runde (11:5).

PHASE 4: Durch den Verlust ihrer Hauptstadt und den hohen Verlusten ihrer Streitkräfte, bricht schließlich auch der französische Widerstand in der SEINE-Region zusammen. In der 27.Runde (17:5) kapituliert die französische Generalität. Ich glaube, in einem Eisenbahnwaggon...? ;)

große Maus (editiert: Konwacht)

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