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Historische Einzelspieler-Session: Schlacht um Paris - Frankreich 1940 - 20.11.2006 Die Krise von Arras - oder: Das Wunder von Runde 14 Es spielten in dieser Einzelspieler-Schlacht: Lars für Frankreich und Roland_09 für die Achse. Die Decks waren nach dem Strategieformat mit 210 TW gebaut. Abweichend von den Standardregeln wurd nicht um vier, sondern um fünf Länder gespielt, die allerdings zufällig bestimmt wurden. Die ausliegenden Länder waren die Aisne - Region, die Somme - Region, die Maginot - Linie, Compiègne und Reims. Phase I (Runde1 - 7): Blitzkrieg Der französische Aufmarsch kommt nur langsam in Schwung. Lars' Truppen (ein Hotchkiss H-39 Panzer und ein 105mm Artilleriegeschütz) gehen mittels Brückenleger hinter der Somme als natürlichem Panzergraben in Stellung, wo die bestehende Infrastruktur durch einen Bombenwart verbessert wurde. Gar nicht langsam ist hingegen die französische Industrie: Ab Runde 4 werden regelmäßig BAs per Bombenproduktion auf die Hand genommen. Die Deutschen stürzen sich derweil auf Reims, welches sie ohne Gegenwehr in Runde 7 einnehmen. Rolands Einheiten umfassen zu diesem Zeitpunkt einen Pz IIc, ein sIG33, je einen Soldaten Infanterie - Regiment und K98, einen 81mm Granatwerfer und einen Opel Blitz. Ein Stützpunkt um einen eingegrabenen Panzer wird errichtet. Phase II (Runde 8 - 10): Blitzkrieg, fortgesetzt Da die schwache französische Truppenansammlung hinter der Somme immer noch unangreifbar ist (Roland hat noch keinen Brückenleger), wenden sich die Deutschen als nächstes zur Aisne, die in Runde 10 endgültig überschritten ist. Ein zweiter Soldat K98 und ein (ehemals französischer) Bunker helfen, die Übergänge zu sichern. Eine kurzfristige Bedrohung des deutschen Luftraums durch eine LeO 451 kann durch eine schwere Flak (105mm) und eine Bf 109 E-3 wirksam abgeschreckt werden. Lars verstärkt derweil seine französischen Panzertruppen durch einen Char B1 und einen Somua S-35. Eine Flakstellung verbessert den Schutz der französischen Truppen gegen Angriffe der Luftwaffe, die sich allerdings auffällig zurückhält. Eine Radarstation vergrößert den Ausstoß der französischen Industrie beträchtlich. Phase III (Runde 11 - 14): Überdehnung Einen entscheidenden Sieg vor Augen, beschließt Roland, sich statt Compiègne direkt die Maginot - Linie vorzunehmen. Alle verfügbaren Einheiten (Pz IIc, sIG33, Soldat K98, Bf 109E-3) werden in Marsch gesetzt, nach und nach verstärkt durch eine 88mm FlaK, eine PaK 35/36 und einen Pz 38 (t). Eine Ju 52 bringt weitere Infanterie (Soldat MP40) nach vorn. Die angespannte Versorgungslage kann mithilfe zurückgelassener französischer Vorräte (Rohstoffsammler) abgemildet werden. Die französischen Truppen sammeln sich immer noch im Somme - Gebiet. Die Koordination der motorisierten Einheiten erweist sich wegen der mit Flüchtlingen verstopften Straßen als äußerst schwierig (Panzer - Abschuß gegen Somua S-35, der einen Sieg in Runde 11 verhindert). Französische Infanterie (Soldat Fusil 86/93) schließt zu den Panzern auf. Die französische Luftwaffe über den Befestigungswerken wird durch Aufklärer (MB. 174), Bomber (eine zweite LeO 451) und Jäger (D.520, MB.152) verstärkt. Ein erster Angriff testet die deutsche Luftabwehr: Roland entscheidet sich, die LeO 451 mit der 88mm - FlaK anstatt der Bf 109 zu blocken. (Die Bf 109 ist alleine nicht ausreichend, um den Bomber abzuschiessen; Lars kann wahlweise den AG-Luft oder den AG-Boden per Neues Visier oder Bombenauswahl verstärken, um jeden Blocker zu zerstören.) Die LeO 451 und die 88mm - FlaK tauschen sich ab, was die Verlegung der 105mm - FlaK in das Kampfgebiet notwendig macht. Roland ist siegesgewiß, die deutsche Überlegenheit immer noch erdrückend: Es steht Zehn zu Null Siegfahnen in der Maginot - Linie, acht werden benötigt. Die Siegphase naht... Lars spielt eine AK Guter Bombenschütze gegen die frisch eingetroffene Infanterie MP40. Acht zu Null Siegfahnen, acht sind gefordert. Halt, neun: Lars sperrt einen just in dieser Runde ausgespielten Bunkerknacker, den er sich zuvor aus dem Deck gesucht hatte. Im Gegenzug gewinnt Lars (endlich!) die Somme - Region. Phase IV (Runde 15 - 19): Französischer Gegenangriff Die Franzosen fassen endlich Tritt: Lars nutzt den Siegeffekt der Somme und verlegt seine drei Panzer ungesperrt zur Maginot - Linie, allerdings erst, nachdem die Deutschen feststellen, daß ihre selbstfahrende Artillerie nicht mit der richtigen Munition versorgt worden ist (AK Versorgungslücke). Dicht hinter den Panzern verlegt die französische 105mm - Artillerie, die just diese Stellungen schon dutzendmal im Manöver bezogen hat (AK Einsatzplan). Die französische Generalität, die den Panzern wegen ihrer Beweglichkeit zutiefst mißtraut, befiehlt nur begrenzte Angriffe. Seltsamerweise tritt nur der H-39 zum Angriff an. Auf kurze Entfernung wird auch die kleine 37mm - PaK mit dem Hotchkiss fertig (Granatenproduktion, Lars: "Habe ich nicht gesehen."). Der deutsche Gegenangriff mit Pz 38 (t) und Pz IIc scheitert ebenso an der französischen Artillerie bzw. den stärkeren französischen Kampfwagen. Das darauf folgende Artillerieduell zwischen 105mm - Geschütz und sIG33 kennt ebenfalls keinen klaren Sieger. Beide Seiten bauen ihre Stellungen im Kampfgebiet aus; die Franzosen nehmen ein frontnahes Flugfeld mit Bombenwart in Betrieb, während die Deutschen Flakscheinwerfer aufstellen, sich eingraben und ihre Nachschuboperationen ausbauen (noch ein Rohstoffsammler). Eilig verstärken beide Seiten ihre Luftwaffe. Auf Deutscher Seite wird eine Ju 88 wird in das Land verlegt und ein Offizier Jagdgeschwader verschafft sich ein Bild der Lage (Bf 109 E-3 auf die Hand), während die Franzosen eine weitere MB. 174 hinzuziehen. Nachdem Rolands Flakscheinwerfer per Splitterbombe entsorgt wurde (Roland revanchiert sich mit einer Splitterbombe gegen Lars Flugfeld), erhöht Lars methodisch den Druck durch weitere Luftangriffe. Ein erster Angriff mit MB. 174 und LeO 451 wird überraschend durch Trommelfeuer der französischen Artillerie unterstützt; ihm fallen die 105mm Flak und die PaK 35/36 zum Opfer, bei Verlust der MB. 174. Nach einer unglücklichen Bauchlandung der Bf 109 schaltet der zweite Schlag dann gleich die ganze deutsche Luftwaffe über der Maginot - Linie aus (Bf 109 E-3, Ju 88, Ju 52), diesmal ganz ohne französische Verluste. Während Lars französische Panzerdivision durch Aufklärer verstärkt wird (Panhard), beschließt Roland, sich zurückzuziehen. Lediglich der Soldat K98 schafft den Weg zurück in die Aufmarschzone. Phase V (Runde 20 - 21): Haken schlagen Die Franzosen verstärken die Infrastruktur ihrer Luftwaffe durch einen Wartungshangar in der Maginot - Linie. Währenddessen schafft es die Luftwaffe endlich, den Landsern Jagdschutz zur Verfügung zu stellen. (2x Bf 109 E-3). Die allerdings rücken in Richtung Compiègne vor; die eben noch arg gefledderten Angreifer der Maginot - Linie werden durch je ein Pz IIc, SdKfz 231 und SdKfz 251 verstärkt. Das SdKfz 251 schleppt eine 10,5cm Haubitze. Die Deutschen besetzen ein Flugfeld; im Handstreich wird eine intakte französische Munitionsfabrik genommen (MG - Produktion). Lars sieht keine Möglichkeit, Rolands Landgewinn in Compiègne zu verhindern. Da Roland damit 13 von 25 Siegpunkten hält, gibt Lars am Ende der Runde auf. Roland_09 (editiert: Konwacht) |
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