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Historisches Turnier: Atlantik-Schlacht - 14.05.2005 Am jenem Termin trafen sich wackere sieben Streiter aus Berlin, um eines der ersten Turniere der Berliner Szene, die legendäre Atlantikschlacht, erneut aufleben zu lassen. Gespannt wurde dabei der Blick auf die zahlreichen neuen Sonderfähigkeiten und Spezialeinheiten des Frankreich-Edition auf beiden Seiten gerichtet. Zu meiner persönlichen Überraschung war aber von den neuen Kartenkombos kaum etwas zu sehen - das Turnier verlief weitgehend klassisch. Entweder die Einheiten kamen nie überhaupt ins Spiel (obwohl ich z.B. für die Franzosen extra viele der neuen Aufklärer hereinnahm, um die Kombo mit der Commandant Teste zu nutzen - aber das Schiff natürlich nie zog noch die Aktionskarte “Konvoi”, um das Schiff auf die Hand zu holen) - oder es ergab sich schlicht nie eine Gelegenheit zum Einsatz der Fähigkeiten. Und so blieben die Commandant Testes (Aufklärer-Sperren), Elan-Klassen (Basen entsperren), Saphir-Klassen (Basen als U-Boot sperren), Arados (Aufklärer sperren), HSKs (Vorteil gegen Zerstörer) bis auf ganz wenige Ausnahmen weitestgehend ohne große Wirkung. Entschieden wurde das Turnier in beiden Spielen zumeist durch heftigste Luftkämpfe sowie achsenseits durch Bv138-/He-115-Spam. Dabei sollte nicht verschwiegen werden, dass beide Seiten ein Handicap mit sich führten - auf Alliesseite das Deck von Telcontaar OHNE jegliche U-Jäger und Flugboote und auf Achsenseite das Deck von muetze OHNE jegliche Fahnen (reines Bomberspamdeck, welches durchaus im zweiten Spiel heftigen Druck erzeugte, aber letztlich der Achsenseite bitter nötige Fahnen vorenthielt). Immerhin - so glich es sich irgendwie auch wieder aus. Thema: Atlantik-Schlacht Datum: 14. Mai 2005 Ort: Berlin Vorgaben: - Strategieformat (ganz normal inkl. Sidenation) Banns: - MG-Produktion Sonderregeln: - Alliierte durften ausnahmsweise Fletcher- und River-Klasse als U-Jäger nutzen Spieler: Achse - große Maus Alliierte - Konwacht Durch diese ungerade Spieleranzahl (ein Spieler war leider verhindert) ergab sich auf Alliesseite ein Abwechseln zwischen erstem und zweitem Spiel. In der ersten Runde spielte Telcontaar und ich setzte aus - in der nächsten Runde andersherum. Die Regeln sollten Basis- und Seebomber ins Spiel einbinden und den argen Aufklärer-/Flugboot-Vorteil der Achse eindämmen, was der Nachmittag auch bitter aufzeigte - noch mehr hätten die Allies nicht kompensieren können. Überhaupt hat auch diese Schlacht erneut gezeigt, wie stark einige wenige Karten das gesamte Gleichgewicht verrissen. Die Dido auf Alliesseite stellte natürlich die Deckidee von muetze weitgehend als nutzlos heraus, denn entweder einer der wenigen Jäger blockte die Seebomber - oder die Dido halt die restlichen Basisbomber. Auf Achsenseite hingegen waren es natürlich wie schon angesprochen die beiden altbekannten Aufklärer - umso stärker, als 6x Bv138 und 6x He115 auf Alliesseite grundsätzlich max. 4x Cats entgegenstanden, da sowohl Telcontaar als auch ich aufgrund der Wahl der Nebennation über keine Flugboote verfügten. Und dieses 12 zu 4 Verhältnis ließ uns die Achse auch richtig spüren... Insgesamt glich sich dies aber zum Glück eben mit der Deckidee von muetze aus, welche auf rein Bomber und Aufklärer setzte und so der Achse einen klaren Flaggennachteil verschaffte. Wenn man von diesen Faktoren absieht, verlief die Atlantikschlacht sehr spannend, da beide Seiten in den beiden Spielen zunächst jeweils versuchten, mit Basisbomberspam die Basen der Gegner zu zerschmettern - im ersten Spiel hatte hier klar die Alliierten-Seite den Vorteil, in der zweiten Runde war es die Achse, welche die feindlichen Flieger in der Basis band. Dabei zeigte sich erneut, dass im Multiplayer Basisbomber deutlich stärker sind als im Einzelspiel, da zumeist eine der Basen ein leichtes Angriffsziel darstellt. Dennoch konnten beide Male trotz gewisser Überlegenheit der jeweiligen Seite kein klarer Sieg errungen werden. Hatte die Gegenseite schließlich genügend eigene Flieger in der Basis, erlahmte der Basisbomberangriff - und schließlich kam immer der Moment, an welchem die Seite mit den Basisbombern mal das Land gewinnen und die Bomber temporär zurückziehen musste - wodurch dann natürlich Bomber der Gegenseite durchbrachen in die anderen Länder und sich der Spieß umdrehte. Dennoch hat die Beschränkung der Jäger durchaus ihre Schuldigkeit getan - so viele Gefechte mit Basisschaden als Folge hat man sicher selten in Spielen gesehen - und die Blocks von Bombern mit Aufklärern waren auch sehr unterhaltsam. Fazit: muetze beim nächsten Mal besser mit ein paar Schiffen und Fahnen im Deck und die Macht der Afuklärer deutlich eingeschränkt (z.B. durch die Sonderregel “Die Verteidigung einer Einheit kann durch Fähigkeiten von Karten nicht unter 1 sinken”) - dann kann das eine richtig faire Seeschlacht werden. ;) Das amtliche Endergebnis lautet: Spiel 1 Achse vs. Allies in Runde 17 mit 7 : 15 Spiel 1 Achse vs. Allies in Runde 12 mit 9 : 13 Dies ergibt also einen großen und einen kleinen Sieg für die Alliesseite - auch mal etwas anderes. Gespielt wurde um die Länder der Atlantik-Schlacht, die hier im entsprechenden Szenariobereich herabladbar sind. Vielen Dank allen Teilnehmern und bis zum nächsten Turnier in Berlin. |
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