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Historische Mehrspieler-Session: Stalingrad - 05.03.2005 An diesem Tage trafen sich immerhin sechs Berliner Spieler zu einer Mehrspieler-Session, welche als Revanche zur letzten Stalingrad-Session geplant war. Es wurde wieder um einen speziellen Satz Karten gekämpft, der extra für Stalingrad erstellt worden war. Die Besonderheit dieser Länderkarten bestand jedoch zusätzlich - wie das letzte Mal schon - darin, dass sie keine “Länder” darstellten, sondern bestimmte Schlüsselpositionen der umkämpften Stadt - und dass man nicht um vier dieser Karten kämpfte, sondern jeweils um zwei. Sowie eine erobert wurde, folgte eine entsprechend der geographischen Anordnung nach - wodurch sich die beiden Parteien durch die Stadt regelrecht durchkämpfen konnten. Weitere Informationen dazu finden sich im Stalingrad-Szenario mit den Einheitenlisten dazu. Da diesmal tatsächlich die erwarteten sechs Spieler kamen. Ausgangssituation: Schlacht um Stalingrad Historischer Zeitpunkt: 23. August 1942 - 2. Februar 1943 Vorgaben: - Strategieformat Spieler: große Maus (Deutsches Reich und Italien) Langer81 (Sowjetunion) Ablauf Session: Es wurde eine einzelne Multisession gespielt, die jedoch auch satte viereinhalb Stunden andauerte: 3vs3, d.h. massivstes Gedränge in den Aufmarschzonen, wenn mal wieder ein Land gewonnen wurde *g*. Gleich zu Beginn erwischten zunächst die Russen den besseren Start - sie rushten im Norden der Stadt von Land zu Land. Während die Achse bei den beiden ersten noch mithalten konnte - sie war ebenfalls im Norden gestartet - hängten die Russen im Tempo die Achsenspieler sehr bald ab. Da sie zudem Länderkarten mit mehr Siegpunkten eroberten, sah es gar nicht rosig aus. Auch ließen die Basisbomber der Achse sich diesmal mit der Lupe suchen - während hingegen die Russen ihre Tupolews nur so um sich schmissen. Dennoch sollte sich das Spiel dann drehen - die Achse marschierte durch in Richtung Marmajew-Hügel. Dabei wurde bewusst in Kauf genommen, dass man Länder mit sehr vielen Fahnen für wenig Siegpunkte und ohne attraktive Siegbelohnungen einnehmen musste. Doch als man schließlich am Hauptbahnhof stand, wurde es für die Russen eng - sie konnten nun noch im Norden das Lager erobern - mussten aber verhindern, dass der Hauptbahnhof an die Achse fiel. Denn wer den Hauptbahnhof eroberte, vermochte die nächste Länderkarte legen - und im Fall der Russen wäre das natürlich das Kaufhaus und damit der Sieg gewesen, da a) die Russen siegpunktemäßig vorne lagen und b) die Luftwaffe hier wirkungslos gewesen wäre. Knapp ging das Land an die Achse, welche dafür aber aufgrund der ungeheuren in den Kessel geschmissenen Materialmengen starke Aufmarschzonenverluste hinnehmen musste. Die deutschen Verbände eroberten das Lager “nebenbei” (die Stukas hatten hier “ausgelagert” gewartet und die Russen so auf den Hauptbahnhof gezwungen) und marschierten weiter gen Süden - vorbei am Kaufhaus zur Zariza-Brücke. Nun aber wirkte sich die Artillerie der Achse aus - während in der Luft quasi beständig deutsche Jäger und starke Stukaverbände auf russische Tupolews und IL-2 trafen (und diese sich wirklich wacker schlugen und somit die deutsche Luftwaffe das ganze Spiel über weitgehend neutralisiert blieb). Die Artillerie vermochte schließlich bei einem abtauschenden Duell mit sowjetischer Artillerie (die zahlenmäßig jedoch unterlegen war) Letztere auszuschalten und dann die russischen Paks zu entsorgen. Im Anschluss griffen die deutschen Marder an - und die russischen Panzer, die starken Fahnendruch erzeugten, wurden leichte Beute. Ab hier kippte das Spiel - die deutsche Artillerie konnte zwar im letzten nun ausliegenden Land, dem Getreidesilo, wenig ausrichten, doch war einfach die Einheitenübermacht durch die starken Verluste der Russen an der Zariza-Brücke eklatant. So wurde aus einem Rückstand doch noch ein recht deutlicher Sieg der Achse, die ab der entscheidenden Karte Hauptbahnhof immer stärker ins Spiel kam. Lieblingszitat: “Guck mal - da liegen sechs Stukas im Land.” - “Ja, und sie dürfen in diesem Land nicht angreifen.” - “D`OH!” Spielergebnis: Spiel 1 - Achse vs. Sowjetunion 15:9 in Runde 20 (3vs3) Sieg für die Achse |
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